Vodafone senkt Preise fürs Surfen im Ausland
Roaming-Gebühren für Auslandstelefonate sind noch eine der wenigen Einnahmequellen, die den Mobilfunkanbietern geblieben sind. Eine andere erträgliche Quelle sind die Datentarife. Wer sein Handy im EU-Ausland als Modem einsetzt, sollte die Tarifstruktur seines Vertrags genaustens kennen – die nächste Rechnung könnte sonst ein echter Hammer werden! Vodafone will das ändern. Zu Ende August hat der Anbieter seine Tarife für das mobile Internet innerhalb der EU überarbeitet.
Nutzer des Tarifs “World Data” zahlen für das Surfen im EU-Ausland dann nur noch 19 Cent pro 50 KByte. User, die sich das Angebot “Reiseversprechen Data Volume by Call” dazubuchen, kriegen die KBytes noch etwas günstiger.
Sie zahlen nur 10 Cent für die gleiche Einheit. Zahlen allerdings auch 50 Cent für jede Einwahl ins Netz. Damit sinkt der Preis für die Einwahl um 25 Cent. Der erst letztes Jahr eingeführte Tarif verlangte von seinen Nutzern bisher nämlich stolze 75 Cent pro Einwahl.
Auch wenn Vodafone versucht, die Preissenkung als Fortschritt zu verkaufen, ich halte die Preisstruktur für immer noch unverschämt. Mal hochgerechnet, ergeben das rund zwei Euro pro MB!
So datenintensiv wie viele Seiten heute sind, kommen da in zwei Minuten schnell mal fünf MB, sprich zehn Euro zusammen. Da kann man sich schon fast ne DSL-Flat für zu Hause leisten.
Ich suche mir dann doch lieber vor Ort nen Internetcafé um ein paar Mails zu verschicken!

