Verbraucherschutz gegen Handyortung
Datenschutz und die Privatsphäre wieder besser schützen. diesen aufgaben will sich die Bundesregierung im Zuge der vergangenen Datenskandale bei der Telekom wieder verstärkt widmen. Auch das heimliche Orten von Handys von privaten Diensten soll verboten werden.
Will die Privatsphäre stärken – das Bundesministerium für Verbraucherschutz.
Anbieter wie Kandy-Mobile müssen ihre Geschäftsmodelle vielleicht neu überdenken. Geht es nach dem Bundesministerium für Verbraucherschutz, soll das Orten von Personen über deren Handy künftig verboten werden.
Nach Plänen der Behörde soll dieser dienst nur möglich sein, wenn der Nutzer eins Handys “ausdrücklich, gesondert und schriftlich zugestimmt hat”. Das berichtet die AFP in einer Pressemitteilung vom Mittwoch.
Eine Ausnahme sollen nur Eltern-Kind-Dienste machen. Hier können sich Eltern den Standort ihres Kindes per SMS anzeigen lassen, oder eine Warnung erhalten, falls ihr Sprössling eine vorher definierte “Grüne Zone verlassen” hat.
Auch in England werden Handysignale zur Ortung genutzt. Manche Einkaufszentren auf der Insel betreiben sogar eine Kundenüberwachung zur Analyse des Einkaufsverhaltens ihrer Besucher.


