Trend: Durchsichtige Smartphones starten durch
Ein durchsichtiges Smartphone – wie könnte das aussehen? Durchsichtig wohl in erster Linie, ein Touchscreen wird wohl auch dabei sein. Wo allerdings verbirgt sich dann die ganze Elektronik, der Akku und die Sim-Karte?
Durchsichtige Smartphones könnten der nächste Schritt sein, mit dem es Herrsteller versuchen könnten, sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Das iPhone und Android-Geräte sind technisch gesehen sehr vergleichbar und führend auf dem Markt der mobilen Betriebssysteme. Im letzten Geschäftsquartal wurden 379 Prozent mehr Geräte mit Googles Android verkauft und 142 Prozent mehr iPhones. Der Erfolg ist enorm, wie soll man sich noch gegenseitig übertrumpfen?
Durchsichtige Smartphones in der Zukunft
Dabei war das iPhone 4 mit seiner gläsernen Vor- und Rückseite bereits ein großer Erfolg. Es wirkt edel und hochwertig. Durch die Verarbeitung wird es schwerer und liegt wertig in der Hand. In einem Interview mit der Zeitung „Die Welt“ erklärt der Japaner Takahiro Ikezaki von Asahi Glass, dass man „derzeit von Anfragen nach Handy-Chassis aus Glas geradezu überflutet“ werde. Asahi Glass sei laut Gerüchten auch verantwortlich für das Glas des iPad 2.
Durchsichtiges Smartphone von Aston Martin
Das erste durchsichtige Smartphone wurde übrigens von Aston Martin bereits vorgestellt. Das Konzept-Handy wird wohl nicht auf den Markt kommen, zeigt allerdings, was technisch bereits möglich ist. Die Schweizer von Mobiado stellten das Aston Martin Handy her und verarbeiteten einen Kristall-Bildschirm und einen Platin-Rahmen. Letzterer enthält die wichtige Elektronik, wie beispielsweise den Akku und die Sim-Karte. Für eine Massenproduktion wäre das Schmuckstück sicherlich zu teuer in der Herstellung. Es zeigt allerdings, dass die benötigte Technik bereits heute ausgereift ist.
Verschiedenste Unternehmen auf der ganzen Welt arbeiten an hartem, kratzfestem und unverwüstlichem Glas, welches für ein solches Vorhaben geeignet ist. Wann genau das erste durchsichtige Smartphone aus Glas auf den Markt kommt, ist noch unklar. Sicherlich wäre es eine interessante Möglichkeit, sich von der Konkurrenz abzuheben – gleichzeitig jedoch auch nicht sehr viel mehr als eine Design-Spielerei.


