T-Mobile will G1-Kunden ausbremsen

Autor: bernd
24. September 2008

Mit dem G1 kommt erstmals ein Handy mit Googles neuem Handybetriebssystem Android in den Handel. Doch schon vor seinem Verkaufsstart sorgt das Gerät für Unruhe. Schuld ist das Kleingedruckte im Vertrag von Vertriebspartner T-Mobile. Der will die Übertragungsrate bei der mobilen Internetnutzung drosseln. Kein gutes Verkaufsargument!

Google und T-Mobile haben sich mit dem Gemeinschaftsprojekt ehrgeizige Ziele gesetzt! Handybetriebssystme sollen revolutioniert und entwicklerfreundlicher werden, die lahmende mobile Internetnutzung vorangetrieben werden. Dumm nur, das T-Mobile das nicht richtig verstanden hat.

Nach Überschreiten eines bestimmten Datenlimits will das Unternehmen die Übertragungsrate seiner Kunden drosseln und hat dafür extra eine Klausel in seine Vertragsbedienungen eingebaut. Gar nicht gut!

Zwar ist die Grenze mit einem GigaByte für die mobile Internetnutzung hoch bemessen, eine Drosslung von UMTS-Speed auf 50 KBit/s könnte möglichen Käufern aber sauer aufstoßen.

Ähnliches mußten sich im Sommer schon Vodafone-Kunden gefallen lassen. Auch ihnen wurde die Nutzung ihrer UMTS-Flaterate nur noch eingeschränkt ermöglicht. Schade, dass T-Mobile und Google den selben Fehler wiederholen wollen.


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