Stiftung Warentest testet DSL-Anbieter

Autor: bernd
23. Oktober 2008

Die Stiftung Warentest hat Deutschlands DSL-Anbieter unter die Lupe genommen. Getestet wurden ein DSL-Telefonanschluss in Verbindung mit einer 16.000 kbit/s-Leitung. Das fiel alles andere als gut aus.

Langsame DSL-zugänge sind die Regel©flickr/raybdbomb

Stiftung Warentest: Nur jeder dritte Anschluss liefert die versprochende Bandbreite!

Zehn Anbieter wurden von den 30 Haushalten Leistung und Service getestet. Die Stiftung Warentest hat die Ergebnisse der Untersuchungsreihe heute veröffentlicht. Ergebnisse, die den Anbieter und ihren Kunden gar nicht gefallen dürften.

Kritikpunkt Nummer eins: Schon bei der Bestellung müssen Kunden erheblich Hürden überwinden. Vergleich von Angeboten auf den Webseiten sei nur sehr schwer möglich und erinnert an den Tarif-Dschungel der Mobilfunk-Anbieter.

Kritikpunkt Nummer zwei: Bestellung und Freischaltung der Leitungen gestalteten sich für viele der Tester zur echten Geduldsprobe. Versatel-Neukunden mussten in der Regel 65 Tage bis zur Nutzung ihres Anschlusses warten.

Kritikpunkt Nummer drei: Selten entsprach die wirkliche Datendurchlaufleistung der im Prospekt. Nur jeder dritte Anschluss konnte mit der versprochenen Datenleistung genutzt werden, alle anderen Tester mussten sich mit gedrosselten Leitungen begnügen.

Das Ergebnis sollte den Anbieter echten Anlass zum Nachdenken geben. Nur T-Home erhielt ein “Gut” von den Testern. Alle anderen Anbieter, ließen laut Stiftung Warentest zu Wünschen übrig.


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    am 20. Juni 2009 um 21:47 Uhr

    Daß die Telekom bzw. T-Home so gut abgeschnitten hat, wundert mich. Die Telekom als Handlanger von zwielichtigen Callcentern, hat mir meinen DSL Anschluß ohne Erlaubnis auf grund eines solchen Callcenters zum Anlass genommen, mir ein untaugliches Entertainment-Paket zu schicken, (war kein tauglicher Router / Modem drin) dann trotz sofortigem Widerruf und ettlichen Mails, sowie Telefonaten umgestellt und nach 5 Wochen nicht geschafft, den Anschluß wie gewollt und gehabt zurück zu stöpseln. Ich als jahrzehntelanger Kunde bin daher maßlos enttäuscht über soviel Ignorranz, Unwissen und Gleichgültigkeit. Man hat den Eindruck, daß die berühmten drei Affen, die sich Augen Ohren und Mund zuhalten, bei der Telekom eine Festanstellung bekommen haben. Noch nicht mal eine Vorstandsbeschwerde bei Herrn Hoettges hat was bewirkt. Weil die anderen Anbieter wegen der letzten Meile von der Telekom abhängig sind, ist auch bei denen Ärger vorprogrammiert. Da könnte nur die Bundesnetzagentur als oberster Wächter eingreifen.

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