Schon seit Beginn der Woche gab es bereits massenhaft Gerüchte und Bilder zum neuen Edel-Handy „Touch Diamond“ von HTC. Jetzt ist aus dem Gerücht Gewissheit geworden. HTC hat den Apple-Konkurrenten offiziell präsentiert. Zum Preis von knapp 450 Glocken (ohne Vertrag) erhalten Käufer eine Funke mit Touchscreen, Navi, UMTS und schickem Design.
Und so sieht das gute Stück aus:
Das Touch Diamond wird 4 GB internen Speicher, eine 3,2 Megapixel Kamera und einen 2,8-Zoll-Touchscreen besitzen. Außerdem kommt Microsofts Handy OS “Windows Mobile 6.1 Professional” mit auf das HTC Touch Diamond.
Mit USB, Bluetooth und WLAN sowieo MP3-Player und UKW-Radio ist das Handy besser als das aktuell verfügbare iPhone. Der Vergleich ist jedoch nicht ganz fair, weil gerüchtehalber Apple bereits an einer 3G-Variante seines Touchphones arbeitet, die wäre dann wohl mit dem Touch Diamond vergleichbar.
Das Gehäuse des Touch Diamond besteht aus Edelstahl und wurde an den Kanten facettiert geschliffen – so blitzen die Kanten tatsächlich wie Diamanten! Ob das Handy eine ernsthafte Konkurrenz zum neuen iPhone darstellen kann, wird man sehen, für sich selbst genommen ist es schonmal eine Augenweide!
Wie schon mit dem iPod ist Apple auch mit dem iPhone ein kluger Schachzug gelungen. Das schicke Äußere und der Touchscreen sorgte unter Apple-Fans für Begeisterung. und wie so immer wenn ein Produkt erfolgreich auf dem Markt ist, dauert es nicht lange bis die Konkurrenz mit ähnlichen Geräten daherkommt. Auch HTC möchte sich mit einem neuen Touchscreen-Modell schnell noch ein paar Euro verdienen.
Gelingen soll das dem taiwanesischen Elektronikhersteller HTC mit dem “Touch Diamond”, das in Kürze auf dem Markt erscheinen wird. Betrieben wird das Gerät mit Windows Mobile 6. Trotz geringer Displaygröße soll es aber echte VGA-Auflösung bieten. Auch Downloadraten bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbps) und viel interner Speicherplatz werden geboten.
Auch die Ausstattung des Touch Diamond kann sich sehen lassen. Das lediglich 99 mal 51 mal 10,7 Millimeter große Gerät soll demnach mit einem 2,8-Zoll-Bildschirm und echter VGA-Auflösung (640 mal 480 Pixel) aufwarten.
Allein das Werbevideo vom neuen HTC Touch Diamond macht Lust auf mehr und sollte und wird dem iPhone ordentlich Konkurrenz machen, denn dass HTC Handys bauen kann haben sie bereits mit dem MDA Touch bewiesen .
Zur Datenübertragung unterstütze das Gerät WLAN, Bluetooth 2.0 sowie Quad-Band-Mobilfunk, wobei im UMTS-Netz per HSDPA eine Downloadrate von 7,2 Mbps möglich sei. Eine 3,2-Megapixel-Kamera mit Blitz und Autofokus soll ebenso im Gerät integriert sein wie gleich vier Gigabyte interner Speicher. Dieser sei per MicroSD-Karte noch erweiterbar.
Sobald es was zur technischen Performance gibt, werde ich darüber berichten.
Denn momentan weiß man nur was es können soll und das es extrem sexy aussieht. [...mehr]
Langsam kommt Bewegung in den Markt für Handy-TV! Sowohl in den USA, als auch in Europa starten Mobilfunkunternehmen ernsthafte Versuche, die Applikation endlich auch beim Verbraucher zu etablieren. Die Zeit der Testphasen und Formatrangeleien scheint überstanden.
In Asien schon normal – bei uns noch in den Startlöchern: mobiles TV
AT&T startet mobiles TV-Angebot in den USA
Der Dienst des Mobilfunkbetreibers AT&T Wireless aus den USA wird zehn TV-Kanäle umfassen und 15 Dollar pro Monat kosten. Mit dabei sind sogar Filme von Sony Pictures. AT&T hat über 71,4 Millionen Mobilfunkkunden, hier könnte sich die Umstellung also auch finanziell rentieren.
Europa wappnet sich für die Einführung
In Deutschland wird es einen entsprechenden Dienst geben, der von Mobile 3.0 gestartet wird. Auch Frankreich und Großbritannien planen in Richtung Mobile TV – offensichtlich ist das Potential dieses Format und vor allem die schier unendliche Zahl der Handy-Nutzer auch bis zu uns vorgedrungen. Wie www.telefonpreis bereits berichtete, haben sich die Platzhirsche mit DVB-H endlich auf einen gemeinsamen Handy-TV-Standard geeinigt.
In Japan ist Handy-TV übrigens bereits möglich. Da gibt es 20 Millionen Mobilfunkgeräte, die mit entsprechenden Receivern ausgestattet wurden, in Südkorea sind es 8,2 Millionen.
Bis zu dieser Resonanz haben wir natürlich noch einen weiten Weg vor uns – Trotzdem schön, dass auch bei uns langsam realisiert wird: Handy TV ist eine Technologie der Zukunft! [...mehr]
Es sollte den Mobilfunkanbietern das ganz große Geld bringen – das Handy-Fernsehen! Doch wie schon sooft bei der Einführung neuer Techniken ging eine neue, gute Idee im Kampf um Formate kaputt. Auch dem DMB-Standard droht jetzt das Aus. Hoffnung fürs Handy-TV gibt es aber weiter.
Vielleicht klappt es diesmal! Der DMB-Standard soll Handy-TV endlich Leben einhauchen
Watcha, das Handy-Fernsehen im DMB-Standard, ist einem Pressebericht zufolge nicht mehr massentauglich. Es soll nur noch zu Testzwecken in wenigen Städten weiterlaufen. Kürzlich hatte sich die EU für einen anderen Standard beim Handy-TV ausgesprochen.
Die Nachricht kommt eigentlich nicht überraschend. Nachdem sich die EU-Kommission kürzlich auf DVB-H als dem Handy-Fernsehen der Zukunft festgelegt hatte, war klar, dass die anderen Techniken nicht lange überlebensfähig sein dürften – jedenfalls nicht den Massenmarkt betreffend.
Testfelder sollen bleiben
Nun berichtet das Branchenmagazin “Der Kontakter“, der DMB-Standard stünde in Deutschland vor dem Aus. Dieser Standard war unter anderem von debitel unter dem Markennamen Watcha vermarktet worden. Die DMB-Technik soll dem Bericht zufolge aber nicht ganz verschwinden, sondern in einigen Großstädten mit einem Testfeld bestehen bleiben.
Wie www.telefonpreis.de bereits berichtete (hier gehts zum Artikel), wollen Vodafone und T-Mobile pünktlich zur Fußball-Europameisterschaft Geräte im DVB-H-Format in ihren Shops anbieten. [...mehr]
Erinnern sie sich noch? Deutschland genoß den Sommer und das Fußballmärchen. Schweini und Poldi hielten das ganze Land in Atem. Mobilfunkanbieter versprachen passend zum Megaevent endlich den Durchbruch beim Handy-Fernsehen. Als sich der Sommer dem ende neigte, wartete Fußball-Deutschland weiter auf den nächsten WM-Titel und Handy-Nutzer seitdem auf das Handy-TV. Zum Beginn der Fußball-Europameisterschaft wagen die Mobilfunkanbieter einen neuen Versuch. Diesmal soll es mit der mobilen Glotze endlich klappen!
Klappt es diesmal mit dem mobilen Fernsehen? Oder sind die Mobilfunkanbieter wieder einmal zu siegesgewiss?
Fußball-EM auf dem Handy?
Rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft bringen die beiden größten deutschen Mobilfunknetzbetreiber Vodafone und T-Mobile Handys mit neuer Technik für das mobile Fernsehen auf den Markt. Damit machen sie dem Konsortium Mobile 3.0 Konkurrenz, gegen das sie zusammen mit O2 bei der Bewerbung um die Lizenz für das Pilotprojekt von Handy-TV im Rundfunksstandard DVB-H den Kürzeren gezogen hatten. Wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten, verfügen die Handys über integrierte DVB-T-Empfänger. DVB-T löst die analoge Übertragung auf den heimischen Fernseher ab und ist ohne Gebühr zu empfangen. Dass DVB-T ein Standard fürs Handy werden könnte, galt lange als technisch nicht möglich.
Passende Modelle kommen in den Handel
Vodafone teilte mit, die ersten DVB-T-Handys seien ab Anfang Mai verfügbar. Auch T-Mobile will ab dem 8. Mai das LG-Modell anbieten. Zusatzkosten sollen für den Kunden nicht anfallen, teilten beide Anbieter mit. Mobile 3.0 – ein Zusammenschluss der Verlagshäuser Hubert Burda und Georg von Holtzbrinck sowie der MFD Mobiles Fernsehen – will das Pilotprojekt für DVB-H am 1. Juni beginnen, ebenfalls zur Fußball-EM in Österreich und der Schweiz.
Bleibt zu hoffen, dass die Pläne von Vodafone und T-Mobile diesmal umgesetz werden. Ansonsten dürften Kunden dauerhaft das Interesse an dieser oft versprochenen Applikation verlieren. [...mehr]
Nutzer mobiler Datendienste dürfen sich freuen! War das Surfen per Handy für sie bislang eine teure Angelegenheit, wird der Geldbeutel in Zukunft geschont. Zumindest bei E-Plus-Kunden. Die erwartet nämlich eine Preissenkung für Datenpakete.
Dreht weiter an der Preisschraube – der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus
Der Mobilfunkbetreiber E-Plus setzt auf den neuen Massenmarkt des mobilen Internet. Und so wollen die Düsseldorfer zum Start der Sommerferien die Preise für ihre mobilen Datendienste auf 50 Cent pro MByte senken. Allerdings beschränkt sich das neue Angebot zunächst nur auf eine Reihe Netzte in zehn europäischen Ländern.
“Das mobile Internet habe den Massenmarkt erreicht und stelle die Mobilfunkindustrie vor eine entscheidende Wendung in Bezug auf die Geschäftsmodelle”, begründeten die Verantwortlichen bei E-Plus-Chef ihre zukünftige Strategie. E-Plus will in den kommenden Monaten neben günstigen Angeboten das Geschäft mit mobilen Inhalten verstärken. Ausserdem sollen neue Marken eingeführt werden. [...mehr]
Seit Jahren fordert die Bundesregierung einen Babyboom, um die fortschreitende Bevölkerungsalterung in der Bundesrepublik Deutschland zu stoppen. Doch statt fleissig Babys zu zeugen, boomt etwas ganz anderes in Deutschland: Das Handy! Laut einer Erhebung des Bitkom gibt es in Deutschland mittlerweile 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse.
Das Ringen der großen Telekommunikationsanbieter auf dem deutschen Markt geht weiter. Die beiden Großen (T-Mobile; Vodafone) lassen dabei anscheinend nicht immer ganz legal die Muskeln spielen. Das Bundeskartellamt ermittelt gegen beide Firmen.
Geht es nach dem Bundeskartellamt, verliert dieser Slogan vielleicht bald seine Gültigkeit.
Gepetzt hatten E-Plus und KPN, die holländische Muttergesellschaft des deutschen Mobile-Konzerns. Die sogenannten “On-Net-Tarife” das sind günstigere Gespräche innerhalb des T-Mobile und Vodafone – Netzes, würden die Marktbeherschung der beiden Konzerne weiterhin verstärken.
Offensichtlich sieht das die Kartellbehörde ähnlich, sie ging jedenfalls dem Gesuch nach und ermittelt jetzt. E-Plus und KPN werden sich darüber sicher mehr als diebisch freuen, die offizielle Ansage zum Thema klang jedenfalls sehr zufrieden. Sie würden “das Verfahren nach Kräften unterstützen” hieß es da.
Bleibt zu hoffen, dass das Bundeskartelamt den beiden Platzhirschen ein Vergehen nachweisen kann und etwaige Preise zu Gunsten der Kunden nach unten korrigiert werden müssen. [...mehr]
Die schöne Alice, Aushängeschild des Telekommunikationsanbieters Hansenet. Seit ein paar Jahren wirbt sie mit ihrem charmanten Lächeln äußerst erfolgreich für die Dienste der Telecom-Italia-Tochter. Das Wirtschaftsmagazin Capital hingegen warnt: Alice kämpft mit technischen Problemen. Jeder zweite Hansenet-Kunde habe Probleme beim Telefonieren. Vergeht Alice das Lächeln?
Hier kann die Gute noch Lachen…
Angeblich liegt die Quote der unzufriedenen Alice-Nutzer, die ihren Vertrag wieder kündigten, bei 25 Prozent der Nutzer pro Jahr. Das wären 500.000 Kündigungen von 2,3 Millionen Kunden. Wow. Natürlich zieht eine vierwöchige Kündigungsfrist für Privatkunden eine höhere Ausfallquote mit sich, aber das kann nicht allein an diesem drastischen Anstieg liegen.
Viele Kunden kündigen den Anschluss bereits wieder, nachdem sie die Dienste von Alice überhaupt in Anspruch genommen haben. Liegt das vielleicht am offensiven Alice-Customer-Service, der sich per Telefonie-Kundenfang und Vertreter-Hausbesuchen bei den Menschen einzurichten versucht? An der Bereitstellungszeit kann es eigentlich nicht liegen, schlechter als die Telekom ist Alice da beileibe nicht!
Im Zuge dieser Entwicklungen vermag man durch die Meldungen eine leichte Panik bei Hansenet und der Alice-Gesellschaft auszumachen. Bleibt die Frage: Ist der Alice-Boom wirklich schon wieder vorbei? [...mehr]
Nutzer von Nokias mobilen Musikdiensten dürfen sich freuen! Nach Universal Music hat Nokia mit Sony BMG einen weiteren Riesen aus der Musikbranche für die Zusammenarbeit gewonnen. Das Beste: Kunden können zwölf Monate lang unbegrenzt Songs auf ihre Funke laden.
Nokia pusht seine mobilen Musikdienste weiter voran
Das gilt für Käufer bestimmter Modelle von Nokia. Die dürfen dann unbegrenzt Sony BMG Songs auf ihr Handy laden. Damit sich das für Sony nicht als Finanzlücke herausstellt, dürfen die Kunden zwar unbegrenzt Musik auf ihr Handy oder den Computer laden, es ist jedoch nicht möglich, die Titel auf CD zu brennen.
Einen Pauschalpreis für das Paket / Programm gibt es noch nicht, Nokia hat jedoch Schätzungen veröffentlicht, nach denen der Markt für Internetdienste bis 2010 ein 100 Milliarden Euro – Volumen erreicht haben wird.
Meiner Meinung nach schafft es Nokia immer mehr, gravierende Argumente für den Kauf ihrer Handys zu liefern. Mit dem nun zweiten großen Musikkonzern im Rücken ist die Attraktivität für Handykäufe in jedem Fall gestiegen! [...mehr]