HTC Wildfire – Günstiges Android-Smartphone
Mit dem Wildfire bringt HTC ein neues Smartphone auf den Markt, das vor allem durch seinen günstigen Preis jüngere Käufer ansprechen soll. Wer auch unterwegs nicht auf Social Networking verzichten will oder kann, bekommt für 279 Euro ein gut ausgestattetes Einsteigermodell.
Wer sich ein leistungsfähiges Smartphone zulegen will, musste bis vor kurzem noch relativ tief in die Tasche greifen. Mittlerweile wirken die Modelle mit analoger Tastatur fast schon obsolet, denn nahezu jedes neue Handy erscheint serienmässig mit Touchscreen, der analoge Knöpfe quasi überflüssig macht. Auch die Qualität der integrierten Kameras hat sich rasant verbessert. So kann das HTC Wildfire mit einer Auflösung von 5 Megapixeln aufwarten.
HTC Wildfire – Hochwertiges Smartphone für Social Networker
Eine echte Innovation kann HTC mit dem neu entwickelten Friend-Stream bieten. Auf einen Blick können aktuelle Statusanzeigen bei Facebook, frische Tweets und die neusten Bilder bei Flickr angezeigt werden. Diese Funktion dürfte bei vielen jugendlichen Usern gut ankommen.
Eine weitere nette Spielerei ist die automatische Facebook Statusanzeige zusammen mit der Anrufer ID auf dem Bildschirm. Auch der Geburtstag wird unmittelbar eingeblendet, falls dieser bevor stehen sollte.
HTC Wildfire – Nur Spielerei ohne Substanz?
Die oben genannten Features sind zwar sehr nett, aber ohne die entsprechende Hardware wäre selbst ein Preis von 279 Euro entschieden zu hoch. Doch das hippe Trendgerät kann durchaus auch mit seinem Innenleben punkten. Der 3,2 Zoll grosse Touchscreen und auf 32 GB erweiterbarer Flash-Speicher sprechen für sich.
Auch die 5 Megapixel Kamera macht durch den eingebauten Blitz sogar Nachts eine gute Figur. Das Betriebssystem des Wildfire ist das aktuelle Android 2.1, und gesurft wird mit WLAN, UMTS oder HSDPA/HSUPA mit bis zu 7,2 Mbit in der Sekunde.
Genügt das HTC Wildfire auch Profiansprüchen?
Das kommt natürlich auf die Ansprüche des Besitzers eines Smartphones an. Im Test kam es teilweise bei der graphischen Darstellung zu ruckligen Aussetzern, und auch die Auflösung des Displays ist nicht mehr unbedingt state of the art. Für Einsteiger mit durchschnittlichem Anspruch ist das Wildfire aber durchaus eine empfehlenswerte Anschaffung.
“analoge Knöpfe”? Was soll das denn sein? Die Tastatur eines Telefon arbeitet eigentlich digital: An oder aus. Insofern sollte man sich vielleicht einen anderen Begriff für eine herkömmliche Tastatur ausdenken, anstatt festgelegte Begriffe nach Belieben zu verwenden.

