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28. Mai 2008

Geht es nach der Wirtschaft, sollen wir mit unserem Handy möglichst den kompletten Tagesablauf organisieren. Kurz die Tageszeitung aufs Display laden, nebenbei schnell das Busticket per SMS geordert, in der Mittagspause den Lieblingshit übers mobile Netz kaufen. Etwas größer fallen die Pläne der METRO-Gruppe aus. Sie möchte, dass wir in Zukunft gleich unseren gesamten Einkauf mit der Funke abwickeln.

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27. Mai 2008

Österreichs drittgrößte Mobilfunkgesellschaft One hat am Dienstag den Testbetrieb für Handy-TV in Betrieb genommen. Gleichzeitig hat das Unternehmen den Vorverkauf von entsprechenden Endgeräten über den Webshop gestartet. Zumindest bei unseren Nachbarn, scheint die Fußball-Europameisterschaft auf dem Handy damit Realität zu werden.

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26. Mai 2008

Vodafone hält das Fernsehen via Handy-Display als kostenpflichtiges Abonnementmodell für gescheitert. Damit wird wohl auch das zweite Sportgroßereignis nach der Fußball-WM, die Fußball-Euroopameisterschaft nicht über das Handy zu empfangen sein.

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22. Mai 2008

Trotz oder gerade wegen dem hohen Konkurrenzkampf auf dem heimischen Markt, schaut sich die Telekom wieder verstärkt im Ausland nach neuen Geschäftsfeldern um. Diesmal ist sie anscheinend auf dem afrikanischen Kontinent fündig geworden. Dort will sie den Mobilfunkbetreiber MTN übernehmen.

afrika©flickr/Lollie-Pop

Stehen hier bald Telefonmaster der Telekom?

Zu Hause hat es die Telekom nicht leicht. Die Konkurrenz dreht kräftig an der Preisschraube. Um nicht noch mehr Kunden an dieselben zu verlieren, musste auch der rosa Riese seine Preise wieder senken. Das ist schlecht für den Umsatz und die Aktionäre werden sich auch ärgern. Deshalb sieht sich Deutschlands immer noch größter Mobilfunkkonzern wieder Verstärkt im Ausland um. Hier gibt es noch Märkte, wo sich noch der eine oder andere Euro verdienen lässt.

Deshalb werden aktuell bei der Telekom Pläne zum Einstieg beim südafrikanischen Mobilfunkbetreiber MTN durchgespielt. Das jedenfalls berichtet die indische Wirtschaftszeitung Business Standard. Doch nicht nur die Telekom hat Interesse an MTN, auch das russische Telko-Unternehmen Vimpel Communications soll über eine Beteiligung an MTN nachdenken.

Die MTN hat aktuell einen Börsenwert von rund  25 Milliarden Euro.

Sollte es für eine Übernahme nicht reichen, spielen die Telekomstrategen auch mit dem Gedanken, eine strategische Partnerschaft mit Afrikas größtem Mobilfunkprovider einzugehen. Telekom und Vimpel wollten sich bisher nicht zu ihren Absichten äußern.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein, Verträge
22. Mai 2008

Sehr zu Freude der Kunden geht der Konkurrenzkampf bei Telefon- und Internetanbietern in die nächste Runde. Die Deutsche Telekom hat ihre Festnetz- und DSL-Tarife um bis zu 17 Prozent gesenkt. Sowohl für die reinen Telefon-Anschlüsse als auch für die Telefon- und DSL-Pakete »Call&Surf« gibt es neue Preise.

münzen©flickr/Tanya Dropbear

Können wieder ein paar Münzen sparen – die immer weniger werdenden Kunden der Telekom.

Für »Call Comfort«, ein Festnetzangebot ohne DSL, sinken die Kosten auf knapp 30 Euro pro Monat. Der neue Tarif »Call & Surf Basic«, für Festnetz und DSL, kostet künftig für Neukunden und Tarifwechsler monatlich 29,95 Euro. Dafür gibt es eine Internet-Flatrate und einen Minutenpreis von 2,9 Cent für Gespräche innerhalb von Deutschland. Den Tarif »Call&Surf Comfort« gibt es künftig regulär für 39,95 Euro, der »Call&Surf Comfort Plus« kostet regulär 49,95 Euro.

Trotz diverser Preissenkungsrunden sind die Doppelflatrates anderer Anbieter, zum Beispiel Hansenet (Alice) , weiterhin um einiges günstiger. Mehr zu den neuen Tarifen und für wen sich welches Angebot lohnt, finden Sie auf den Webseiten des Telekommunikationsportals Teletarif.    [...mehr]


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21. Mai 2008

Die ehemalige Belegschaft wird von dem Geld höchstwahrscheinlich keinen Cent sehen. Dennoch haben sich das Land Nordrhein-Westfalen und der Handy-Hersteller Nokia im Streit um Subventionen wegen des geschlosssenen Bochumer Werks geeinigt. Das jedenfalls berichtet das Manager Magazin in seiner Online-Ausgabe. Jetzt muss nur noch der Bund der Lösung zustimmen.

Hier noch ein paar Hintergrundinfos zum Thema aus der Tagesschau:

Laut Bericht ist Nokia bereit eine Summe von etwas mehr als 30 Millionen Euro zurückzuzahlen. Anfang des Jahres hatten die Finnen eine Schließung ihres Werkes in Bochum sowie den Umzug der Produktionsstätte nach Rumänien bekannt gegeben. Für den Aufbau des Werkes und die Schaffungvon 2.300 Arbeitsplätzen hatte der handy-Hersteller zuvor 40 Millionen Euro Fördergelder kassiert.

Nordrhein-Westfalen hatte nach Bekanntwerden der Schließung des Werks 60 Millionen Euro, inklusive Steuern, zurückgefordert. Nokia sah sich mit Vorwürfen wegen Subventionsbetrugs konfrontiert. Ausserdem soll das Unternehmen im Bochumer Werk nicht die vereinbarte Anzahl an Arbeitsplätzen geschaffen haben. Seit 1999 erhielt Nokia vom Land Nordrhein-Westfalen Subventionen, hatte die Handy-Produktion in Bochum aber vergangene Woche nach heftigen Protesten eingestellt.

Bleibt die Frage: Wieviel Geld hat Nokia mit dem Werk in Bochum verdient? Wahrscheinlich so viel, dass die Rückzahlung der geforderten Summen die Finnen nicht wirklich schmerzt.    [...mehr]


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20. Mai 2008

Wäre Roy Black noch am Leben, er würde Tränen der Freude vergießen. Im Zuge einer Werbekampagne wurde der Schnulzensänger kürzlich von einem Schwergewicht der US-Musik gecovert. Rapper Snopp Dogg hat sich für den E-Plus-Ableger “vybemobile” als Roy Black verkleidet und soll mit dem Roy Black-Klassiker “Schön ist es auf der Welt zu sein” dem Handyangebot zu einem guten Marktstart verhelfen.

snoop_dogg_goes_schlager©flickr/Janet Dancer

Macht auch als Roy Black eine gute Figur – US-Rapper Snoop Deo Doppel G

Snoop Dogg als Roy Black – selten musste ich über einen Spot so lachen! Mit der neuen Werbung des Mobilfunkanbieters „vybemobile“ ist den Machern des Spots eines echter Lacher gelungen. Rapper Snoop Dogg imitiert den Schlagersänger und Schauspieler Roy Black. Der Song „Schön ist es auf der Welt zu sein“ wird in dem TV-Spot von Snoop Dogg auch auf Deutsch gesungen – ein echter Ohrenschmaus. Schräg ist aber nicht nur der Auftritt des US-Musikers.

Ein echtes Highlight des Videos ist Snoops geiles Auftreten! In feinstem Outfit und akkurat gescheiteltem Haupthaar bringt Snoop Dogg als Roy-Black-Klon Schönheit und Freude in das langweilige Dasein eines jungen Mannes. Für den Clip hat sich Snoop nämlich richtig in Schale geworfen: schwarzer Samtanzug, weißes Hemd, Fliege und Perücke.

Wer sich den Clip noch nicht angesehen hat, sollte es schleunigst nachholen. Selten, dass der Deutsche Schlager so niveauvoll auf die Schippe genommen wurde. Fehlt nur noch Erotik-Star Jenna Jameson in der Rolle der kleinen Anita…..

Hier der Clip:



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16. Mai 2008

England gilt schon seit Jahren als Vorzeigeland in Sachen Bürgerüberwachung. Öffentliche Plätze werden von Kameras überwacht, dem Staat entgeht kein Schritt seiner Bürger. Jetzt springen auch Einkaufszentren auf den Überwachungszug auf. Über Handysignale wollen sie die Wege ihrer Besucher aufzeichen. Wozu das Ganze gut sein soll? Keine Ahnung!

mall_england©flickr/Paul Keleher
The Queen is watching you – in England jetzt auch beim Shopping

Britische Einkaufszentren spüren die Wege ihrer Kunden über deren Handy auf. Dabei werden zuerst die Signale der Telefone abgefragt und anschließend der Standort des Handys bestimmt. Mit der neuen Methode kann eruiert werden, wann eine Person ein einzelnes Geschäft betritt, wie lange sie sich dort aufhält und welche Route sie wählt.

Triangulation, mit dieser Methode gelingt die Ortung der Mobiltelefone. Drei Empfangsgeräte messen dabei ständig die Entfernung der Telefone zu den Empfängern, wobei die Messgenauigkeit bis auf “ein paar Meter” genau sein soll. entwickelt wurde das Verfahren von der britischen Firma “Path Intelligence” (Pfadfinder). Mit ihr ist es auch möglich zu ermitteln, in welchem Land das Telefon sendet und empfängt. Persönliche Daten der Handybesitzer sollen per Pathfinder aber nicht ermittelbar sein.

In zwei britischen Einkaufszentren wurden entsprechende Anlagen bereits installiert, in drei weiteren soll es ab Juni soweit sein. Was sich Betreiber der Einkaufszentren vom Einsatz der Technik versprechen, hat sich mir allerdings noch nicht erschlossen. Vielleicht erhält jetzt jeder Kunde beim Verlassen der Anlage jetzt eine statistische Auswertung seiner Besuchszeit.

Wer bessere Vorschläge hat, kann sie hier gerne posten………..    [...mehr]


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15. Mai 2008

Das Thema schlug ein wie eine Bombe! Nokia will seinen Bochumer Produktionsstandort schliessen. Politiker sprachen sofort von sozialem Raubbau, die Nation regte sich auf. Morgen soll das Werk endgültig geschlossen werden. Die anfänglichen Proteste sind verpufft. In der Politik findet das Thema auch kaum noch Resonanz. Fast schein es so, als hätte Nokia die Sache erfolgreich ausgesessen.

riegel2©flickr/chefranden

Steht bald vor verschlossenen Werkstoren – die Nokia-Belegschaft Bochum

Am 30 Juni soll das Werk endgültig geschlossen werden. Schon in der laufenden Woche werden alle Produktionen eingestellt, damit die restlichen anderthalb Monate lang die Werkschließung abgewickelt werden kann. Rund 150 Mitarbeiter von einst 2300 werden die traurige Aufgabe übernehmen müssen, die Reste ihrer einstigen Arbeit aufzukehren.

Die Gekündigten bekommen Abfindingungen und können für ein Jahr in eine Transfergesellschaft – trotzdem sitzen sie früher oder später wieder auf der Straße. Die Abfindungen werden nach Betriebszugehörigkeit, Stellung und dem Lebensalter bemessen.

Traurig, wie wenig Beachtung die Sache in der Öffentlichkeit noch findet. Vom anfänglichen Solidaritätsgefühl mit der Belegschaft ist nichts übrig geblieben, deutsche Konsumenten kaufen weiterhin Nokia-Produkte. Dabei wäre der Vorfall mal ne echte Möglichkeit gewesen Nokia abzustrafen.    [...mehr]


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14. Mai 2008

Laut Opera nutzen weltweit schon 44 Millionen Mobilfunk-Nutzer Opera Mini als mobilen Browser. Und weil der kleine Norweger anscheinend so beliebt ist, haben die Macher von Opera jetzt eine neue Version des Handy-Browsers vorgestellt.

opera_browser©flickr/Glztt

Mit dem Opera Mini 4.1 sollen Webseiten bis zu 50 Prozent schneller aufgebaut werden. Auch Server-seitig gab es Verbesserungen. Webseiten werden bei Opera auf dem Server komprimiert und an die Darstellung auf dem Handy-Display angepasst, die Downloadzeiten somit optimiert.

Die Version 4.1 bietet ein Autovervollständigung bei der Eingabe von Webadressen. Webseiten lassen sich auch auf dem Handy speichern und später offline wieder aufrufen. Außerdem kann der User einzelne Webseiten mit einer neuen Suchfunktion nach Stichworten durchsuchen. Mobile Geräte, die Java mit JSR 75 unterstützen, können über den Opera-Mini-Browser auch Bilder, Klingeltöne und andere Webinhalte herunterladen.

Opera Mini in der Version 4.1 steht ab sofort auf der Webseite des Anbieters kostenlos zum Download bereit. Besonders interessant wie ich finde: Bei der Version 4.1 wurden laut Opera-Chef Jon von Tetzchner die Anregungen von Opera-Usern mit einbezogen.

Wäre doch schön, wenn jede Software anhand von Kundenwünschen überarbeitet wird. Microsoft sollte sich da mal ein Beispiel nehmen!    [...mehr]


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