Beiträge vom: April, 2008

Kategorie: Allgemein
30. April 2008

Erinnern sie sich noch? Deutschland genoß den Sommer und das Fußballmärchen. Schweini und Poldi hielten das ganze Land in Atem. Mobilfunkanbieter versprachen passend zum Megaevent endlich den Durchbruch beim Handy-Fernsehen. Als sich der Sommer dem ende neigte, wartete Fußball-Deutschland weiter auf den nächsten WM-Titel und Handy-Nutzer seitdem auf das Handy-TV. Zum Beginn der Fußball-Europameisterschaft wagen die Mobilfunkanbieter einen neuen Versuch. Diesmal soll es mit der mobilen Glotze endlich klappen!

handy_tv©flickr/jurveston

Klappt es diesmal mit dem mobilen Fernsehen? Oder sind die Mobilfunkanbieter wieder einmal zu siegesgewiss?

Fußball-EM auf dem Handy?
Rechtzeitig zur Fußball-Europameisterschaft bringen die beiden größten deutschen Mobilfunknetzbetreiber Vodafone und T-Mobile Handys mit neuer Technik für das mobile Fernsehen auf den Markt. Damit machen sie dem Konsortium Mobile 3.0 Konkurrenz, gegen das sie zusammen mit O2 bei der Bewerbung um die Lizenz für das Pilotprojekt von Handy-TV im Rundfunksstandard DVB-H den Kürzeren gezogen hatten. Wie die Unternehmen am Dienstag mitteilten, verfügen die Handys über integrierte DVB-T-Empfänger. DVB-T löst die analoge Übertragung auf den heimischen Fernseher ab und ist ohne Gebühr zu empfangen. Dass DVB-T ein Standard fürs Handy werden könnte, galt lange als technisch nicht möglich.

Passende Modelle kommen in den Handel
Vodafone teilte mit, die ersten DVB-T-Handys seien ab Anfang Mai verfügbar. Auch T-Mobile will ab dem 8. Mai das LG-Modell anbieten. Zusatzkosten sollen für den Kunden nicht anfallen, teilten beide Anbieter mit. Mobile 3.0 - ein Zusammenschluss der Verlagshäuser Hubert Burda und Georg von Holtzbrinck sowie der MFD Mobiles Fernsehen - will das Pilotprojekt für DVB-H am 1. Juni beginnen, ebenfalls zur Fußball-EM in Österreich und der Schweiz.

Bleibt zu hoffen, dass die Pläne von Vodafone und T-Mobile diesmal umgesetz werden. Ansonsten dürften Kunden dauerhaft das Interesse an dieser oft versprochenen Applikation verlieren.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
29. April 2008

Nutzer mobiler Datendienste dürfen sich freuen! War das Surfen per Handy für sie bislang eine teure Angelegenheit, wird der Geldbeutel in Zukunft geschont. Zumindest bei E-Plus-Kunden. Die erwartet nämlich eine Preissenkung für Datenpakete.

e_plus©flickr/Tjeerd

Dreht weiter an der Preisschraube - der Düsseldorfer Mobilfunkanbieter E-Plus

Der Mobilfunkbetreiber E-Plus setzt auf den neuen Massenmarkt des mobilen Internet. Und so wollen die Düsseldorfer zum Start der Sommerferien die Preise für ihre mobilen Datendienste auf 50 Cent pro MByte senken. Allerdings beschränkt sich das neue Angebot zunächst nur auf eine Reihe Netzte in zehn europäischen Ländern.

“Das mobile Internet habe den Massenmarkt erreicht und stelle die Mobilfunkindustrie vor eine entscheidende Wendung in Bezug auf die Geschäftsmodelle”, begründeten die Verantwortlichen bei E-Plus-Chef ihre zukünftige Strategie. E-Plus will in den kommenden Monaten neben günstigen Angeboten das Geschäft mit mobilen Inhalten verstärken. Ausserdem sollen neue Marken eingeführt werden.    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
28. April 2008

Seit Jahren fordert die Bundesregierung einen Babyboom, um die fortschreitende Bevölkerungsalterung in der Bundesrepublik Deutschland zu stoppen. Doch statt fleissig Babys zu zeugen, boomt etwas ganz anderes in Deutschland: Das Handy! Laut einer Erhebung des Bitkom gibt es in Deutschland mittlerweile 100 Millionen Mobilfunkanschlüsse.

1000_handys©flickr/Gaetan Lee

1,2,3,4,5,6,7,8,9,…..

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Kategorie: Allgemein
25. April 2008

Das Ringen der großen Telekommunikationsanbieter auf dem deutschen Markt geht weiter. Die beiden Großen (T-Mobile; Vodafone) lassen dabei anscheinend nicht immer ganz legal die Muskeln spielen. Das Bundeskartellamt ermittelt gegen beide Firmen.

t_mobile©flickr/Imamon

Geht es nach dem Bundeskartellamt, verliert dieser Slogan vielleicht bald seine Gültigkeit.

Gepetzt hatten E-Plus und KPN, die holländische Muttergesellschaft des deutschen Mobile-Konzerns. Die sogenannten “On-Net-Tarife” das sind günstigere Gespräche innerhalb des T-Mobile und Vodafone - Netzes, würden die Marktbeherschung der beiden Konzerne weiterhin verstärken.

Offensichtlich sieht das die Kartellbehörde ähnlich, sie ging jedenfalls dem Gesuch nach und ermittelt jetzt. E-Plus und KPN werden sich darüber sicher mehr als diebisch freuen, die offizielle Ansage zum Thema klang jedenfalls sehr zufrieden. Sie würden “das Verfahren nach Kräften unterstützen” hieß es da.

Bleibt zu hoffen, dass das Bundeskartelamt den beiden Platzhirschen ein Vergehen nachweisen kann und etwaige Preise zu Gunsten der Kunden nach unten korrigiert werden müssen.    [...mehr]


Kategorie: Verträge
24. April 2008

Die schöne Alice, Aushängeschild des Telekommunikationsanbieters Hansenet. Seit ein paar Jahren wirbt sie mit ihrem charmanten Lächeln äußerst erfolgreich für die Dienste der Telecom-Italia-Tochter. Das Wirtschaftsmagazin Capital hingegen warnt: Alice kämpft mit technischen Problemen. Jeder zweite Hansenet-Kunde habe Probleme beim Telefonieren. Vergeht Alice das Lächeln?

Hier kann die Gute noch Lachen…

Angeblich liegt die Quote der unzufriedenen Alice-Nutzer, die ihren Vertrag wieder kündigten, bei 25 Prozent der Nutzer pro Jahr. Das wären 500.000 Kündigungen von 2,3 Millionen Kunden. Wow. Natürlich zieht eine vierwöchige Kündigungsfrist für Privatkunden eine höhere Ausfallquote mit sich, aber das kann nicht allein an diesem drastischen Anstieg liegen.

Viele Kunden kündigen den Anschluss bereits wieder, nachdem sie die Dienste von Alice überhaupt in Anspruch genommen haben. Liegt das vielleicht am offensiven Alice-Customer-Service, der sich per Telefonie-Kundenfang und Vertreter-Hausbesuchen bei den Menschen einzurichten versucht? An der Bereitstellungszeit kann es eigentlich nicht liegen, schlechter als die Telekom ist Alice da beileibe nicht!

Im Zuge dieser Entwicklungen vermag man durch die Meldungen eine leichte Panik bei Hansenet und der Alice-Gesellschaft auszumachen. Bleibt die Frage: Ist der Alice-Boom wirklich schon wieder vorbei?    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
23. April 2008

Nutzer von Nokias mobilen Musikdiensten dürfen sich freuen! Nach Universal Music hat Nokia mit Sony BMG einen weiteren Riesen aus der Musikbranche für die Zusammenarbeit gewonnen. Das Beste: Kunden können zwölf Monate lang unbegrenzt Songs auf ihre Funke laden.

nokia_musik©flickr/theol84

Nokia pusht seine mobilen Musikdienste weiter voran

Das gilt für Käufer bestimmter Modelle von Nokia. Die dürfen dann unbegrenzt Sony BMG Songs auf ihr Handy laden. Damit sich das für Sony nicht als Finanzlücke herausstellt, dürfen die Kunden zwar unbegrenzt Musik auf ihr Handy oder den Computer laden, es ist jedoch nicht möglich, die Titel auf CD zu brennen.

Einen Pauschalpreis für das Paket / Programm gibt es noch nicht, Nokia hat jedoch Schätzungen veröffentlicht, nach denen der Markt für Internetdienste bis 2010 ein 100 Milliarden Euro - Volumen erreicht haben wird.

Meiner Meinung nach schafft es Nokia immer mehr, gravierende Argumente für den Kauf ihrer Handys zu liefern. Mit dem nun zweiten großen Musikkonzern im Rücken ist die Attraktivität für Handykäufe in jedem Fall gestiegen!    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
17. April 2008

Kubaner hatten es in der Vergangenheit nicht immer leicht. Auf der einen Seite Rum und Sonnenschein, andererseits verbot Regierungschef Fidel Castro das Telefonieren mit Handys. Keine schnelle SMS an die Freundin, kein kurzer Anruf bei Mama - das Inselleben war manchmal hart. Umso mehr dürften sich Kubaner über die neusten Entwicklungen freuen. Neuerdings ist die Handynutzung nämlich wieder erlaubt. Fidels Bruder, Kubas neuer Präsident Raul Castro, hat das Verbot aufgehoben.

kuba_zigarre©flickr/jcgonz

Statt dicker Zigarren bald dicke Handys? Auf Kuba bahnt sich eine neue Revolution an!

Nur Bonzen durften das Handy nutzen
Bisher waren Handys in Kuba ausschliesslich Ausländern und hochrangigen Regierungsmitarbeitern vorbehalten. Im vergangenen Monat erlaubte Kubas neuer Präsident Raul Castro nun allen Einwohnern das Nutzen von Mobiltelefonen. Bei gerade einmal 17 Dollar liegt das durchschnittliche Monatsgehalt in Kuba. Dennoch bilden sich seit der Handy-Erlaubnis lange Schlangen vor den Läden des Monopolisten ETECSA, bei dem das günstigste Handy 65 Dollar kostet. Auch das Einrichten einer Handy-Nummer schlägt noch einmal mit 120 Dollar zu Buche.

Prepaid-Karten so teuer wie ein Monatsgehalt
Prepaid-Guthaben gibt es für 11, 21 oder 42 Dollar, so dass Kunden einen Mindestbetrag von 196 Dollar zahlen müssen, um künftig mit ihrem Handy telefonieren zu können. Die neue Regierung hat außerdem angekündigt, dass schon bald wieder Computer, Fernseher und andere Elektrogeräte verkauft werden dürfen. Diese wurden vor rund 5 Jahren aus den Verkaufsregalen verbannt. Als Grund gab die damalige Regierung unter Fidel Castro Stromknappheit an.

Sein Bruder, der am 24. Februar 2008 zu seinem Nachfolger gewählt wurde, tritt nun für das Ende der Wirtschaftsbeschränkungen ein. Herzlich willkommen Kuba im Technologie-Zeitalter!    [...mehr]


Kategorie: Allgemein
16. April 2008

Handynutzer die demnächst eine Reise nach Graz, Österreich planen sollten jetzt aufpassen! Den passend zum “Welttag gegen den Lärm” haben die Stadtväter von Graz am Mittwoch einen Schlag gegen die wachsende Lärmbelästigung durch hemmungslose Handy-Benutzer geführt. Ab sofort ist das Telefonieren mit mobilen Telefonen in allen öffentlichen Verkehrsmitteln der Stadt verboten!

strassenbahn_graz©flickr/annia316

Absofort handyfreie Zone: Die Grazer Verkehrsbetriebe

Mal ehrlich: Die spinnen, die Grazer. Laut dpa wünschen sich 68 Prozent der Bevölkerung ein Verbot öffentlicher Handy-Telefonie. Jetzt rebellieren aber die städtischen Verkehrsbetriebe selbst gegen das Handy-Verbot. Die befürchten, dass vor allem junge Leute und Geschäftsleute aus den öffentlichen Verkehrsmitteln vertrieben werden könnten, sobald da nicht mehr telefoniert werden darf.

Nach dem bisherigen Stand sind SMS und Internetsurfen in Bus und Bahn noch erlaubt. Meiner Meinung nach geht das Ganze schon sehr in Richtung Kontrollstaat. Schließlich war der ausschlaggebende Punkt der Aktion die “Lärmbelästigung”, die durch Vieltelefonierer ausgeht. Als nächsten logischen Schritt müsste man also Unterhaltungen in den Verkehrsmitteln verbieten, die über ein bestimmtes Maß an Dezibel hinausgehen. Streitereien wären nicht mehr möglich. Das würde den Verkehrsbetrieben einen weiteren Kundenstamm, nämlich junge Päärchen, entziehen. Aber die fahren eh alle schwarz…

Was denken Sie? Ist die Grazer-Idee eine gute Idee? Sollten deutsche Städte auch zu handyfreien Zonen erklärt werden?


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Kategorie: Allgemein
16. April 2008

Geht es um die Nutzung von Freeware auf dem iPhone, zeigt sich Apple äußerst zickig. Oder anders ausgedrückt, offiziell darf kein Programm ohne Apples Zustimmung auf dem iPhone installiert werden. Erst mit dem Erscheinen der neuen Firmware soll dies möglich sein. Die Macher der Multi-Messenger Software Fring kümmert das wenig! Sie bieten ihr Tool jetzt schon für das iPhone an.

iphone©flickr/Johan Larsson
Dank Fring bald auch messengertauglich - Apples iPhone

Fring traut sich was
Während andere Entwickler sich hüten Apple zu verärgern, springt Fring aus der Reihe. Das Programm Fring for iPhone 0.9 lässt sich auf gehackten iPhones installieren. Die Anleitung dafür liefert Fring sogar gleich mit.
Fring ist eine Multi-Messenger, der die Chat- und VoIP-Protokolle Fring, Skype, ICQ, AIM, Yahoo, MSN, Google Talk, Twitter und SIP beherrscht. IM+ bietet bereits seinen Chat- und VoIP-Dienst auf dem iPhone an. Dort läuft die Anwendung allerdings im Webbrowser. Fring for iPhone lässt sich dagegen auf dem iPhone installieren. Zuvor muss es aber für die Installation von Programmen geöffnet werden (Jailbreak/inoffiezielle Entsperrungen).

Noch - nur als Entwicklerversion
Da es sich nur um eine Entwicklerversion handelt, hat Fring for iPhone 0.9 noch nicht viele Funktionen. Es dürften auch noch etliche Fehler im Programm zu finden sein. Die iPhone-Version veröffentlichte Fring über seine Blogs. Diese Vorgehensweise ist riskant, da Apple es nun ablehnen könnte, das Chat-Programm in den iPhone-Shop aufzunehmen.

Offizielle Version ist geplant
Auch wenn es später eine offizelle Fring-Version für das iPhone geben sollte, so wird diese nur eingeschränkt nutzbar sein. Apple hat angekündigt, eine Anwendung zu schließen, wenn man zu einer anderen wechselt. Programme können damit nicht im Hintergrund laufen und sich bemerkbar machen, wenn ein Freund zum Chatten online kommt. Apple kündigte ebenfalls an, Voice-over-IP nur über WLAN zuzulassen und über EDGE zu unterbinden.

Für experimentierfreudige Apple-User ist das Programm aber allemal einen Test wert.

Weitere Artikel zum Thema iPhone:

16 GByte-iPhone wieder zu haben

Nokia plant iPhone-Konkurrenten

Neuer T-Mobile Tarif fürs iPhone

Apple iPhone

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Kategorie: Handy
15. April 2008

Gott sei Dank! Das Topmodell des iPhones mit 16 Gbyte ist wieder zu haben. Nachdem das Apple-Telefon zuletzt vergriffen war ist es nun wieder im T-Mobile Onlineshop erhältlich.

iphone©flickr/daveynin

Wer noch kein iPhone sein eigen nennt, kann jetzt wieder hoffen!

Aufatmen angesagt
Man kann das Aufatmen bei Apple-Jüngern förmlich hören. Eigentlich sollte es noch eine Woche länger dauern und T-Mobile wollte das 16-GByte-iPhone erst am 22. April 2008 auch über den Onlineshop des Netzbetreibers anbieten. Nun kann das iPhone-Topmodell auch über die Webseite von T-Mobile bestellt werden. Bislang bot T-Mobile die 16-GByte-Ausführung nur über eine telefonische Bestellung an.

Bestellung nur online, nicht in T-Mobile-Shops
Damit wird termingerecht wieder mit der Auslieferung des 16-GByte-Modells begonnen, wie T-Mobile erklärte. Die 16 GByte-Variante war in den vergangenen vier Wochen vergriffen. Zudem erklärte T-Mobile auf Anfrage, dass es das iPhone mit 16 GByte nach wie vor nicht direkt in den Telekom-Shops gibt. Die Bestückung der Läden ist erst zu einem späteren Zeitpunkt
vorgesehen.

Keine Preisänderung - schade auch!
Am Preis hat sich nichts geändert. Wie gehabt kostet die 16-GByte-Ausführung des iPhones 499,- Euro. Für welchen Vertrag sich der Käufer entscheidet ist dabei egal. Anfang April 2008 hatte T-Mobile den Preis des 8-GByte-iPhones in einem Aktionsangebot gesenkt und verkauft dieses noch bis zum 30. Juni 2008 je nach Vertrag zum Preis von 99,- Euro bis 249,- Euro.

Neuer Einsteigertarif

Zudem bietet T-Mobile einen neuen Einstiegstarif für das iPhone an, der monatlich 29,- Euro kostet. Damit verringern sich die anfallenden Festkosten über die Vertragslaufzeit von zwei Jahren auf 696,- Euro zzgl. der Anschlussgebühr und des Gerätepreises.    [...mehr]


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